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Wir leben in einer Zeit, in der der Wert von Lebensmitteln zu einer Nebensächlichkeit geworden ist. Wir fällen die Lungen unserer Erde um Zeitungen herzustellen, die meist nicht einmal komplett gelesen werden. Wir erleben fast tagtäglich neue Wunder, jene die nicht zum Lachen sind wie anhaltende Dürren, alles zerstörende Unwetter oder Plagen die durch unser Handeln hervorgerufen werden. Dabei steht meist nur eins im Mittelpunkt; der Mensch und seine kurzfristigen Bedürfnisse.
Wir streben nach Einfachheit, Effizienz im Leben und Perfektion für den Augenblick. Doch dabei verbrauchen wir Ressourcen in einem Maße, den die Erde so langsam aber sicher nicht mehr standhalten kann.
Wir Menschen entwickeln uns aus dem was wir zu uns nehmen, warum also nicht wieder einen Fokus auf unsere Lebensmittel legen? Nicht nur auf die Inhaltsstoffe, nein, auch auf den Prozess der Entstehung.
Permakultur beschreibt ein landwirtschaftliches System, welches ganzheitlich denkt. Angestrebt wird eine Anbaufläche mit vielen diversen Pflanzen, die von einander profitieren können und Tieren, die im Einklang mit den vorhandenen Pflanzen leben. Energie- und Wassernutzung spielt dabei eine große Rolle. Wasserreservoirs speichern das ganze Jahr über Regenwasser und somit kann eine kontinuierliche Bewässerung die Pflanzen nähren.
Dies sind wenige von vielen Aspekten die die Permakultur beinhaltet. Es handelt sich um ein ganzheitliches Konzept, welches auf der Theorie von Bill Mollison und David Holmgren basiert und durch die Zertifizierung von der GePeLa e.V. praktisch und offiziell auf Anbauflächen umgesetzt wird.